Umnutzung Werkhof Schwerzenbach

Implenia Develpment AG - Bauherrschaft und Projektentwicklung

Bauherrschaft und Projektentwicklung
Implenia Development AG
Industriestrasse 47
8305 Dietlikon
Telefon 044 805 42 10

Das Projekt Greifenau

  • Grösstes Minergie-P-Wohnprojekt im Wirtschaftsraum Zürich
  • 7 Liegenschaften
  • 188 Wohnungen für den Mittelstand
    • 94 Mietwohnungen
    • 94 Eigentumswg.
  • Bauvolumen ca. 120 Mio.
  • Gesamtfläche 21’500 m2
  • Entscheid Gestaltungsplan an Gemeindeversammlung Schwerzenbach, erstes Semester 2011
  • Bezugsbereitschaft ab 2013

Minergie-P der Standard des ökologischen Bauens

«Alle wollen nach Schwerzenbach»

Das geplante nachhaltige Wohnbauprojekt Greifenau weckt bei den Anwohnern und bei potenziellen Mietern und Eigentümern grosses Interesse. Schwerzenbachs Gemeindepräsident Benno Hüppi (58) vermittelt die Sicht der Gemeinde - und, was er persönlich vom Projekt hält.

Herr Hüppi, als Gemeindepräsident kennen Sie Schwerzenbach bestens. Wie charakterisieren Sie die Gemeinde in drei Worten?

Urban und trotzdem noch ländlich, intakt, attraktiv – urban in Bezug auf die Infrastruktur und die Nähe zur Stadt, intakt durch das gut funktionierende sowie aktive Gemeinde- und Vereinsleben. Und dank dem fantastischen Naherholungsgebiet, dem moderaten Steuerfuss und der hervorragenden Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist Schwerzenbach äusserst attraktiv.

Zurzeit wird in der Gemeinde sehr viel gebaut. Braucht Schwerzenbach so viel neuen Wohnraum?

Der Druck auf die Agglomeration ist gross und auf attraktive Gemeinden wie die unsrige sowieso. Alle wollen nach Schwerzenbach, das ehrt uns (lacht). Das widerspiegelt sich in der momentanen, regen Bautätigkeit. Insgesamt befinden sich rund 200 Wohnungen im Bau und weitere 280 sind geplant. Das bekannte „Im Vieri“ mit 180 Alters- und Familienwohnungen, 52 Plätzen in einem Alters- und Pflegeheim und einer Kindertagesstätte, Greifenau von Implenia mit 190 Einheiten, 80 Wohnungen im Gebiet Ifang und weitere Wohnungen hinter dem Gemeindehaus und im alten Dorfteil. Zudem ist in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof ein Hotelneubau geplant.

Wie sieht die Gemeinde in 20 Jahren aus?

Ich bin überzeugt, dass Schwerzenbach auch im Jahr 2030 eine der beliebtesten Gemeinden im Glattal ist. Der Charakter wird sich gegenüber heute kaum verändern – trotz Bevölkerungszuwachs. Wenn alle erwähnten Projekte realisiert sind haben wir rund 5'500 Einwohnerinnen und Einwohnern, also etwa 1'000 mehr als jetzt. Viel mehr kann die Gemeinde nicht wachsen. Die Möglichkeiten für neue grosse Projekte sind erschöpft. Die maximale Einwohnerzahl dürfte dereinst bei ca. 6'000 liegen.

Die geplante Umnutzung des Werkareals Implenia im Zimikerriet ist eines der grossen Projekte. Wie stellen Sie sich als Gemeindepräsident zum Projekt Greifenau – smart living in Schwerzenbach?

Als Gemeindepräsident freue ich mich in erster Linie über die Aufwertung dieser wenig attraktiven Industriezone. Mir und dem Gemeinderat scheint es eine gescheite Umnutzung zu sein. Man muss sich vorstellen, dass auf dem Implenia-Areal nach der heutigen Bau- und Zonenordnung zusätzliche 140'000 Kubikmeter Industriebau mit nicht absehbaren Immissionen möglich wären. Eine Wohnüberbauung hingegen ist diesbezüglich genau kalkulierbar. Als speziell begrüssenswert erachte ich die hohen ökologischen Anforderungen, die Implenia selber an das Projekt stellt. Greifenau soll ein nachhaltiges, ökologisch hochwertiges Projekt für zeitgemässes Wohnen werden. Aus Sicht der Gemeinde darf ein weiterer Aspekt erwähnt werden: Die geplanten Eigentumswohnungen tun der Mietergemeinde Schwerzenbach gut. Denn wer Wohneigentümer ist, ist in der Regel sehr sesshaft. Das wiederum ist gut für das kommunale Gemeinde- und Vereinsleben.

Und was gefällt Ihnen als Privatperson am Projekt?

In erster Linie natürlich auch die in meinen Augen intelligente und attraktive Umnutzung der Industriebrache. Nebst der Nachhaltigkeit ist es vor allem die gegen Süden ausgerichtete Lage, direkt angrenzend an die Landwirtschafts- und Freihaltezone. Die Lage ist sehr reizvoll, vor allem auch mit der Nähe zum Greifensee.

Was versprechen Sie sich von Greifenau für die Gemeinde?

Zunächst bringt der geplante Landabtausch viel Geld in die Gemeindekasse. Das sind willkommene Mittel, die Investitionen in Projekte wie die Dorfstrasse und in den Bau des Bushofs ermöglichen. Projekte also für die Allgemeinheit. Längerfristig dürfen wir, so bin ich überzeugt, mit einem höheren Steueraufkommen und damit mit einer konstant tiefen Steuerbelastung rechnen.

Das durch Greifenau und die anderen Projekte geplante Bevölkerungswachstum erfordert aber auch den Ausbau der Infrastruktur.

Wir haben das Glück, dass die Infrastruktur in Schwerzenbach auf einem sehr hohen, komfortablen Niveau ist. Das Feuerwehrgebäude, der Gemeindewerkhof, das Gemeindehaus und die Versorgungs- und Entsorgungsinfrastruktur haben wir in den letzten Jahren modernisiert und ausgebaut. In den nächsten Jahren besteht kein Bedarf. Auch die die Kapazitäten der Schulen haben wir abgeklärt. Gemäss den vorliegenden aktuellen Berichten der Primarschulpflege genügen auch diese vollumfänglich.

Einige Anwohner im Zimikerriet fürchten Mehrverkehr. Was sagen Sie Ihnen?

Ich bin überzeugt, dass die Befürchtung unbegründet ist und dass es im Vergleich zu heute bzw. zu einer industriellen Nutzung des Areals keinen Mehrverkehr geben wird. Der S-Bahnhof liegt sehr nahe, sodass die Bewohner mehrheitlich den öffentlichen Verkehr nutzen werden. Ich kann Ihnen sagen, in unserer Überbauung, die ebenfalls unweit des Bahnhofs liegt, bleiben zahlreiche Garagenplätze ungenutzt. Die Leute pendeln heute mehrheitlich öffentlich. Ich gehe davon aus, dass die Belastung höher wäre und vor allem nicht abschätzbar, wenn der Werkhof weiterhin industriell genutzt würde

Sie und der ganze Gemeinderat stehen geschlossen hinter dem Projekt. Was könnte aus Sicht der Bevölkerung trotzdem dagegen sprechen?

Wir sehen keine objektiven Gründe. Doch man kann bei allem immer dafür oder dagegen sein. Bei vielen Projekten weiss man schliesslich nicht in letzter Konsequenz, was auf einen zukommt und kauft salopp ausgedrückt die Katze im Sack. Beim Projekt Greifenau hingegen hat uns die Bauherrin von Anfang an in den Planungsprozess miteinbezogen, unser Anliegen in einem offenen Austausch aufgenommen und in das Projekt einfliessen lassen. Sprichwörtlich muss die Katze also nicht im Sack gekauft werden.

Was empfehlen Sie den Schwerzenbacherinnen und Schwerzenbachern im kommenden März demnach für die Abstimmung?

Wie gesagt, der Gemeinderat Schwerzenbach steht geschlossen hinter den drei mit dem Projekt Greifenau verbundenen Geschäften Umzonung, Gestaltungsplan und Landabtausch. Sonst würden wir sie der Gemeindeversammlung nicht unterbreiten. Das Projekt Greifenau wertet das Gebiet Zimikerriet und die ganze Gemeinde auf, davon sind wir überzeugt. Ich werde den Antrag vorbehaltlos zur Annahme empfehlen.

Benno Hüppi, Gemeindepräsident Schwerzenbach

Benno Hüppi

Gemeindepräsident von Schwerzenbach

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Die geplanten Wohnungen kommen voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2011 auf den Markt.

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